SEKTION Medien
| Thema | Das gesellschaftspolitische Potential der Medien in Japan | ||||||
| Sektionsleitung | Prof. Dr. Hilaria Gössmann (Trier) | ||||||
| Raum und Zeit |
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Dienstag, 28.8.2012: Atomkraft und Dreifachkatastrophe |
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| 14:00-15:30 | Cosima Wagner (Universität Frankfurt): Mediale Kommunikationsstrategien der Atomenergie-Lobby in Japan | ||||||
| Julia Klein (Universität München): Die Darstellung von Japans Post-Fukushima Anti-Atomprotesten in japanischen und deutschen Tageszeitungen | |||||||
| Daniela Simon (HU Berlin): Das japanische Kaiserhaus in Zeiten der Krise: Seine Selbstdarstellung und Darstellung im Bild der inländischen Presse nach der Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011 |
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| Griseldis Kirsch (SOAS London): Zwischen Sachlichkeit und Nihonjinron. Die Berichterstattung der britischen Medien zu Erdbeben und Atomunfall in Japan | |||||||
Gender in Zeitschriften und Manga |
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| 16:00-17:30 | Marissa Maurer (Universität Trier): Karrieren oder Barrieren? – Zur Konstruktion weiblicher Erwerbstätigkeit in japanischen Frauenzeitschriften | ||||||
| Ronald Saladin (Musashi-Universität Tōkyō): Gyaru-o, Chara-o, Oshare na Otoko, Sōshokukei-Danshi – Männlichkeitsdiskurse in japanischen Modezeitschriften für junge Männer | |||||||
| Christian Weisgerber (Universität Trier): Zum Tod im Umfeld des Helden: Die Szenograghie des sterbenden Mannes in zeitgenössischen shōnen-Werken | |||||||
| Verena Maser (Universität Trier): Verstehen wir das Publikum? – Zum Verhältnis zwischen dem yuri Genre und seinen japanischen Fans |
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Mittwoch, 29.8.2012: Mediale Vermittlung gesellschaftlicher Entwicklungen |
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| 09:00-10:30 | Susanne Schermann (Meiji-Universität Tōkyō): Die Auswirkungen des Kantō-Erdbebens von 1923 auf die japanische Filmwirtschaft | ||||||
| Marc Löhr (Yamaguchi Universität): Der Weg des Laufens - und wie Japans Medien den Weg bereiten | |||||||
| Andreas Riesland (Nanzan-Universität Nagoya): Der nette bōsōzoku von nebenan - Zur Demontage eines Schreckbilds |
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| Abschlussdiskussion | |||||||
CALL FOR PAPER
Medien können als Spiegel oder auch Motor einer Gesellschaft fungieren. Die Erdbebenkatastrophe vom 11.03.2011 und die anschliessende nukleare Bedrohung zeigen ganz aktuell, welche Rolle die Medien im komplizierten Prozess der Widerspiegelung, Verzerrung und/oder Idealisierung gesellschaftlicher Zustände in Japan spielen können.
Im Rahmen dieser Sektion soll dem gesellschaftspolitischen Potential unterschiedlicher Mediengenres von der Berichterstattung bis hin zur Populärkultur (Fernsehdrama, Manga, Anime etc.) nachgegangen werden. Mögliche Fragestellungen dabei sind:
- Welche „Japanbilder” zeichnen japanische und deutsche Medien (insb. in der Katastrophen-Berichterstattung)?
- Welchen Beitrag leisten die unterschiedlichen Medien zu gesellschaftlichen Debatten (wie etwa kakusa shakai)?
- Inwieweit spiegeln die medialen Repräsentationen von Genderrollen gegenwärtige Entwicklungen in der japanischen Gesellschaft?
Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele gilt es, in der Sektion aktuelle Tendenzen der japanischen Medienlandschaft zu diskutieren. Je nach zeitlicher Verfügbarkeit in der Sektion können grössere Forschungsarbeiten in Vorträgen von 30 Minuten Länge mit 15 Minuten Diskussionszeit vorgestellt werden, laufende Vorhaben in kürzeren Referaten von 20 Minuten Länge mit 10 Minuten Diskussion. Es wird gebeten, möglichst früh Rücksprache zu halten, Themenvorschläge spätestens aber bis zum 31. Juli 2011 zusammen mit einer Zusammenfassung von nicht mehr als einer Seite an die Sektionsleiterin zu senden.
Prof. Dr. Hilaria Gössmann
Universität Trier
FB II Japanologie
Universitätsring 15
54286 Trier
Tel.: +49 (0)651 201-2289
Fax: +49 (0)651 201-3945
E-Mail: goessman(at)uni-trier.de